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Aktuelles
Liebe Gemeindeglieder, liebe Gemeindeglieder der Schwesterkirchen, liebe Freunde und Gäste!

Pfarrerin Herbst Einfach herrlich, die Vögel zwitschern zu hören, den Flieder und die Kastanien blühen zu sehen und zu riechen, andere Menschen zu grüßen! In den vergangenen Wochen haben mir die Spaziergänge und Wanderungen draußen sehr gut getan: durch die Straßen und Kleingärten, den Zeisigwald oder an der Zschopau. Ich habe alles Leben, alle Farben, Töne und Düfte, alle Bewegung bewusst wahrgenommen und geradezu aufgesaugt - nach den Wochen mit stillen Spielplätzen, leeren Kreuzungen, dem Rückzug, den fehlenden Treffen.
Mit jedem Schritt unterwegs hat sich meine Laune gebessert und mein Herz einen Sprung gemacht. "Geh aus, mein Herz, und suche Freud". Dieses wunderbare "Gute-Laune-Lied" konnte ich in diesem besonderen Corona-Frühjahr zum ersten Mal wörtlich verstehen:
Spüren wie es ist, wenn "Herzen ausgehen", Freude suchen, die Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen, Eindrücke sammeln, um später davon zu zehren. Und wie sich im Gehen und Schauen fast automatisch eine Melodie ergibt, die dann in das bekannte Lied mündet:
"Geh aus, mein Herz, und suche Freud, in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben. Schau an der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben, sich ausgeschmücket haben" (EG 503,1).
Vielleicht geht es Ihnen auch so, dass Sie beim Lesen unwillkürlich die Melodie anfangen zu summen und die Kraft und den Trost dieses Liedes spüren?
Aber auch, wenn wir uns an den schönen Gärten erfreuen, inzwischen immer mehr Leben zurückkehrt, auch in unsere Gemeinden, wir wieder Gottesdienste feiern können - Schmerz und Trauer bleiben Teil "dieser ­armen Erde" (EG 503,9). Dunkles, Schweres lässt sich nicht einfach ­ausblenden, auch nicht in einem blühenden Garten.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Freud und Leid die gesegnete Momente voller Gottesgegenwart spüren. Dass Sie durch ihr Mit- und Füreinander das Leben stärken und zum Blühen bringen. Dass Sie mit Ihren Gaben die Lebensfreude bei anderen Menschen aufblühen lassen. So wie Paul Gerhardts Sommer-Lied - allem Schweren, auch "Corona", zum Trotz.
Eine gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen

Ihre Pfarrerin Magdalena Herbst

aktuelle Informationen - Update 02.06.2020

Unter Einbeziehung der sich weiterhin lockernden behördlichen Auflagen in der Corona-Krise und unter Beachtung der Vorgaben der Ev.-Luth.-Landeskirche Sachsen wurden für die St. Andreas-Kirchgemeinde die folgenden aktualisierten Regelungen getroffen:

  1. Gottesdienste in der St. Andreas-Kirche finden weiterhin in eingeschränktem Umfang und unter entsprechenden Hygienevorschriften (Tragen einer Schutzmaske, Einhalten des Mindestabstandes, Ausfüllen eines Teilnehmerzettels) statt.
    Innerhalb unserer "kleinen Schwester" - St. Andreas, St. Markus und Trinitatis - feiern wir an jedem Sonntag in zwei Kirchen Gottesdienst. Die dritte Kirche ist jeweils zur persönlichen Andacht geöffnet.
    Kindergottesdienst findet bis zu den Sommerferien leider nicht statt.
  2. Gemeindeveranstaltungen und Zusammenkünfte dürfen vorerst auch weiterhin nicht stattfinden.
    An einem Hygienekonzept, welches als Voraussetzung für alle Zusammenkünfte in unserer Gemeinde benötigt wird, wird derzeit gearbeitet.
  3. Die Pfarramtskanzlei und die Friedhofsverwaltung sind ab sofort während der Öffnungszeiten wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
  4. Trauerfeiern auf dem St. Andreas-Friedhof können unter Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen (Tragen einer Schutzmaske, Mindestabstand, Teilnehmerliste) mit max. 25 Personen in der Friedhofskapelle stattfinden oder, als ortsfeste Versammlung, an der Grabstelle mit unbegrenzter Teilnehmerzahl. Die üblichen Hygienevorschriften gelten auch hierfür.
  5. Wenn Sie Unterstützung, z.B. beim Einkaufen, benötigen oder gern am Telefon mit jemandem sprechen möchten, können Sie sich auch weiterhin bei einem der folgenden Mitarbeitenden unserer Gemeinde melden:
    Pfarrerin Claudia Scharschmidt 0371 / 4 01 40 18
    Kirchenmusiker Sebastian Schilling 0371 / 92 09 44 25
    Gemeindepädagogin Sylke Kögel 03726 / 78 41 39
    Gemeindepädagogin Susann Kuniß 03726 / 71 61 27
    Gemeindepädagogin Hanna Stoll 01575 / 9 11 22 22
    Anett Richter 0172 / 3 74 71 43
  6. Das Seelsorgetelefon der Landeskirche ist montags bis freitags zwischen 9 und 18 freigeschaltet: 0351 / 89 69 28 90
Download der Mitteilung vom 02.06. als PDF.

Information zur Kirchenvorstandwahl

Am 20.09.2020 wählen wir in unserer Gemeinde einen neuen Kirchenvorstand. Für diese Wahl benötigen wir noch Kandidatinnen und Kandidaten. Wenn Sie bereit sind, für dieses Amt zu kandidieren oder aber jemanden im Blick haben, der für eine Kandidatur zur Verfügung steht, freuen wir uns als Kirchenvorstand über eine entsprechende Rückmeldung.
Gern können Sie die derzeitigen Mitglieder des Kirchenvorstandes auch ansprechen, wenn Sie noch Fragen zur Arbeit des Kirchenvorstandes haben.
Jede Kandidatur muss von mindestens fünf wahlberechtigten Gemeindegliedern unterstützt werden. Ein entsprechendes Formular können Sie hier herunterladen. Die ausgefüllten Formulare können Sie mit dem Vermerk "An den Wahlausschuss" in den Briefkasten des Pfarramtes einwerfen.

Download Formular Wahlvorschlag.

Andreasbote ist fertig

Der neue Andreas-Bote liegt am Donnerstag, den 04.06.2020, ab 14.00 Uhr und am Freitag, den 05.06.2020, im Vorraum des Gemeindehauses zur Abholung und Verteilung bereit.
Am Dienstag, den 08.06.2020, ist die Abholung während der Kanzleiöffnungszeit möglich.
Bitte melden Sie sich im Pfarramt (Telefon 5 48 62), wenn Sie

  • Ihre Tour dieses Mal nicht austragen können
  • nochmals beim Austragen mithelfen könnten
Vielen Dank für Ihren Dienst!

Geduld, Durchatmen, Zurückhaltung, Ungeduld, Hilflosigkeit, Verlust, Wut, Zorn, Ärger ...

... All diese Eigenschaften habe ich in den vergangenen Wochen an Menschen erlebt, die mich angerufen haben, die mir geschrieben haben und denen ich begegnet bin. Wir haben miteinander und alleine eine uns fremde, einengende und bedrückende Zeit durchlebt. Das ist dem Einen oder der Einen schwerer gefallen als manch anderem. Viele freuen sich, dass wir wieder Gottesdienst feiern dürfen. Ich finde es wunderbar! Mich bedrücken dabei die vielen ­Hygienevorschriften, die wir einhalten ­müssen. Nicht, weil ich sie für sinnlos halte. Nein, dem ist nicht so. Ich finde sie wichtig, um alle zu schützen, die am Gemeindeleben teilnehmen wollen! Um schützen zu ­können, sind Regeln und gesunder ­Menschenverstand notwendig. Die einen geben uns die ­Verantwortlichen unserer Landeskirche vor und das Andere wir selber. Seit dem 14. Mai gibt es einen umfang- reichen Hygieneplan, den wir verpflichtet sind einzuhalten. Die Aufgabe aller Mitarbeiter ist nun, in einem Hygienekonzept zu ­erarbeiten, wie diese Regeln umgesetzt werden können, mit dem Blick auf die Bedingungen, die die St. Andreas Gemeinde uns vorgibt. Das braucht etwas Zeit. Darum bitte ich Sie um Ihr Verständnis. Wir möchten und bemühen uns, dass alle regelmäßigen Veranstaltungen im Juni wieder stattfinden können. Leider können wir außer den Gottesdiensten dazu noch ­keine Termine veröffentlichen. Bitte ­beachten Sie unsere Aushänge und geben Sie die Termine weiter, sobald sie bekannt sind. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld,

Ihre Claudia Scharschmidt

Kirchenmusik

Der Posaunenchor spielt - im Moment weniger öffentlich und in der Regel jeder Bläser für sich zu Hause. Mancher meint, das ist langweilig ohne die Anderen, auch, wenn immer mal eine Anregung mit der Vorgabe von Stücken gegeben wurde. Da haben wir die moderne Technik ins Spiel gebracht. Nachdem die Melodie von "Christ ist erstanden..." im Wohnzimmer aufgenommen war, wurde sie an die Bläser verschickt. Damit konnte jeder Bläser seine Stimme dazu blasen, aufnehmen und zurück schicken. Die erfolgte Mischung war zwar noch nicht ganz plattenreif aber ergab doch einen reizvollen Sound. Nach Ostern genehmigte uns das Küchwald-Krankenhaus, nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung, dass wir mit vier Bläsern im Gelände des Krankenhauses auftreten dürfen (auch ohne Mundschutz). Am 29. April um 15 Uhr war es dann soweit und wir konnten 1,5 Stunden an verschiedenen Stellen im Gelände blasen. Die Resonanz insbesondere von dem Personal war so stark, dass wir immer noch ein, zwei Stücke mehr spielen mussten. Selbst die Leiterin des Objekts hat uns begleitet und gedankt. Ende Mai beginnen die regulären Proben wieder.

Siegfried Langner

Seniorenkreis

Wie kann man diejenigen erreichen, die nicht mehr das Haus verlassen können, aber auch kaum digital mit Skype & Co. unterwegs sind? Wie kann man sie spüren lassen, dass sie nicht vergessen sind? Zu den Osterfeiertagen kam es so zu einem etwas anderen diakonischem Gottesdienst. Schön verpackt, bekamen die Seniorenkreisler einen kleinen schriftlichen Gottesdienst zu den Osterfeiertagen zusammen mit einer Kleinigkeit. Auch der Seniorennachmittag konnte auf eine etwas andere Art am 27. April stattfinden. Jede/r bekam ein Stück Kuchen, ein Blumensträußchen und eine Andacht nach Hause gebracht. So konnten alle gemeinsam Kaffee trinken, und mit dem Wissen, miteinander verbunden zu sein, die Andacht lesen. Ein besonderer Dank geht auch an die Helfer, die das Verteilen übernahmen, ohne die diese Aktionen nicht möglich gewesen wären. Wir waren tief berührt über die große Freude und Dankbarkeit unserer Senioren. So wurden wir alle von unserem großen Schöpfer reich beschenkt.

Michael und Martina Müller

Wir helfen

Wenn Sie Unterstützung, beispielsweise beim Einkaufen, benötigen oder gern am Telefon mit jemandem sprechen möchten, können Sie sich bei einem der folgenden Mitarbeitenden unserer Gemeinde melden.
Pfarrerin Claudia Scharschmidt 0371 / 4 01 40 18
Kirchenmusiker Sebastian Schilling 0371 / 92 09 44 25
Gemeindepädagogin Sylke Kögel 03726 / 78 41 39
Gemeindepädagogin Susann Kuniß 03726 / 71 61 27
Gemeindepädagogin Hanna Stoll 01575 / 9 11 22 22
Anett Richter 0172 / 3 74 71 43

Rückschau Ostern

In der Karwoche war an der Außenwand der Andreaskirche ein Kreuzweg aus Bildern und Texten angebracht und jeder hatte die Möglichkeit, sie in diesen Tagen der Besinnung auf und in sich wirken zu lassen.
Und schon beim Kreuzweg war der Ostersonntag in den Blick genommen. Denn da waren die traurigen Bilder und Texte verschwunden und es gab an gleicher Stelle nun mutmachende, fröhliche Geschichten und Bilder der Christenlehrekinder, Osterkerzen und Überraschungen zum Mitnehmen. Am Ostermontag hingen dann nur noch die Klammern an den Seilen. Wie schön, dass sich hoffentlich viele darüber gefreut haben.

Sylke Kögel

Aktion Steinlabyrinth

Liebe Gemeinde,
auf der Wiese neben der Andreaskirche ist aus vielen von euch gesammelten und wunderbar gestalteten Steinen ein begehbares Steinlabyrinth entstanden. Noch fehlen einige Steine, aber auf das Seil können immer wieder gern welche nachgelegt werden.

Das Labyrinth ist ein Symbol des Lebens.
Es will einladen, sich auf den Weg zu machen. Am Ende des Weges wartet die Mitte, das Ziel. Wer ein Labyrinth betritt, hat das Ziel bereits vor Augen.
Die Distanz scheint nur kurz zu sein.
Doch der Weg führt um die Mitte herum, und dann sogar immer weiter weg, hinaus in die Wirrungen des Labyrinths.
Es stellt sich die Frage, ob man überhaupt noch auf dem richtigen Weg ist und ob es sinnvoll ist, noch weiter zu gehen.
Man gelangt manchmal fast wieder dort an, wo man aufgebrochen ist.
Kein Fortschritt ist zu erkennen.

Weit ist man gegangen und das Ziel erscheint dennoch so fern.
Doch dann biegt der Weg wieder zur Mitte und auf einmal, unvermutet schnell, ist man am Ziel.
Auf dem Weg zum Ziel gibt es keine Abkürzung. Es muss alles gegangen, alles erfahren sein. Nichts kann ausgelas- sen und nichts übersprungen werden, keine gute, ­keine schlechte Erfahrung, keine Begegnung, kein Tag und kein Schritt. Die einzige Alternative wäre stehen bleiben, den Weg verweigern. Aber das führt nicht zum Ziel.

Gernot Candolini

Nun sind Sie herzlich eingeladen, im Labyrinth zu laufen, sich auf den Weg zur Mitte zu machen und den Erfahrungen im Leben nachzuspüren, zu überlegen, wo sind/waren schwere oder leichte Wendungen oder Neuanfänge, wo nur einfaches Dahingehen. Sie können pausieren, die Steine betrachten, nachdenken, sich freuen. In der Mitte angekommen, finden Sie vielleicht einen Grund, Gott zu loben und zu danken. Denn er ist es, auf den wir ver- trauen können, auch wenn die Zeiten unruhig sind.

Sylke Kögel

Kirche zu Hause oder Kirche überall?

"Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus." 1.Petr. 2, 5
Als Christ lebendig zu sein, in Verbindung zu stehen mit Gott und den Menschen, das wurde gerade neu herausgefordert: die gewohnten Orte und Zeiten der Begegnung waren plötzlich verschlossen. Manche "lebendigen Steine", also Menschen der Gemeinde, waren plötzlich allein oder in familiärer Runde. Natürlich fehlte da viel. Natürlich war Jesus da, den Petrus als Eckstein bezeichnet (1. Petr. 2, 6), an den wir uns getrost lehnen können, der uns Halt gibt und immer wieder lebendige Hoffnung. Durch tägliche Herausforderungen angeregt, fragte ich mich, fragte Gott: Was ist denn heute möglich? Was ist denn heute gut und sinnvoll? Ab Mitte März war ja jeder Tag anders. Und wenn man Vieles nicht "im Griff" hat, lernt man neu loszulasen und allein Gott zu vertrauen. Und er hatte soviel für uns!
Tasse mit St.-Andreas-Logo So trafen wir Menschen beim Spazieren gehen, denen wir lange nicht begegnet waren: z. B. einer Krankenschwester aus dem Seniorenheim, die Menschen begleitet bis zum Heimgehen zu Gott. Wir tauschten uns aus und beteten. So entstanden neuer Mut und Dankbarkeit.
Oder da war ein spontaner letzter Gottesdienst auf der Terrasse bei Familie Müller, bei Sonnenschein gefeiert, bevor die Kontaktbeschränkungen kamen. Wir sangen draußen und so kam ganz selbstverständlich Kirche auch im Wohngebiet an.
Als Familie waren wir neu herausgefordert: zwei zu Hause lernend und arbeitend, eine täglich im Klinik-Dienst. Oft erklang Musik, Lieder, die unseren Gott lobten und uns Kraft gaben für den Tag und Konzentration auf das Wesentliche. So ein geistliches Lied kann wirklich zu Gott führen! Und welche Vielfalt boten uns hier die verschiedenen Liederbücher.
Dann kamen die ersten Internet-Gottesdienste als große Bereicherung. Es war gut, auch mal über die eigene Gemeinde hinaus zuzusehen und mit zu feiern. Zweimal durften wir Abendmahl feiern: jeder von zu Hause aus, aber verbunden über Gottes Geist und die Technik des Internets. Auch Gebetstreffen konnten so in unserer Stadt fortgesetzt werden.
Karfreitag und Ostern waren besonders still. Schön wars, dabei Menschen aus der Gemeinde zu treffen: ob in der offenen Kirche, auf dem Friedhof oder unterwegs. Osterbriefe machten die Runde und ermutigten auf Jesus zu sehen, ihn ins eigene Leben einzuladen. Welches Geschenk wir doch mit unserem Leben bekommen haben. Und was uns unsere leiblichen und geistlichen Eltern alles auf den Lebensweg mitgaben.
Deutschland betet gemeinsam! Über die gleichnamige Internetseite kamen am 15. April bis zu einer Million Menschen zusammen, dankten Gott, beteten Ihn an und sprachen starke Fürbitte und Segen aus. Welch eine Ermutigung, als Christen in Einheit Gott zu begegnen!
Nun fahren wir langsam wieder "hoch", wie es so heißt. Dabei hoffe ich, dass Menschen als die "lebendigen Steine" neu zusammen finden, dass gegenseitige Aufmerksamkeit, Hilfe und Wertschätzung bleiben und Kirche innerhalb und außerhalb der Kirchengebäude spürbar ist. Halten wir ruhig immer mal inne und fragen wieder: "Was ist Gottes Wille für uns heute? Was ist die Besonderheit meines 'lebendigen Steines'? Wo passe ich gut hin? Wo lässt mich Gott wirklich wirksam werden? Oder ist heute Stille dran?"
Ein Stein bleibt jedenfalls: Jesus, unser "kostbarer Eckstein".

Leif Goldhahn

Hauskreis digital

Viele Gemeindemitglieder sind in Hauskreisen organisiert. Man trifft sich in kleiner, gemütlicher Runde und erlebt Austausch über Bibeltexte und intensive Gebetsgemeinschaft. Die Ausgangsbeschränkungen der letzten Wochen führten uns zu einer neuen Form von Hauskreis. Wir fanden die Gemeinschaft über Videokonferenzen per Skype oder Yitsi, zur vertrauten Zeit, jeder in seinem eigenen Wohnzimmer, aber alle miteinander verbunden. Schnell bekamen wir bei häufigen Standbildern oder Sprachaussetzern auch die nötige Gelassenheit, denn wir waren auch am späten Abend sicher nicht die Einzigen auf der Datenautobahn. Was sich anfangs für einige ungewohnt anfühlte, führte zunehmend zu Vertrautheit und ließ uns trotz Corona wertvolle Gemeinschaft in Christus neu erleben.

Silke und Heiko Mehlich Impressionen vom Videokonferenz-Hauskreis

Der Kirchenvorstand informiert

Die Aufgabengebiete, für die die einzelnen Die neue Kinder-Spielecke in der Kirche. Ausschüsse unserer Gemeinde verantwortlich sind, sind an sich klar geregelt, aber manches gelingt erst dann oder erst dann wirklich gut, wenn Ausschüsse zusammenarbeiten. So entstand im Ausschuss für Kinder-Jugend-Familie-Diakonie im vergangenen Jahr die Idee, in einem hinteren Seitenschiff unserer Kirche eine Spielecke für die Kinder einzurichten, die (noch) nicht mit zum Kindergottesdienst gehen. Die Umsetzung dieser Idee übernahm der Bauausschuss und im Februar wurde die Spielecke eingeweiht. Ausgestattet haben wir sie mit sogenanntem "Flüsterspielzeug", damit das Spielen und das Zuhören einander nicht ausschließen.

Seit 25 Jahren gehört die "Kinder-Oase" zu unserer Gemeinde. Ihr Vorläufer war die Kinderdiakonie in der Pfarrstraße 1. Als Kirchgemeinde sind wir, anders als z.B. die Stadtmission oder die Stadt, ein kleiner ­Träger und ­erleben in besonderem Maße, dass es zunehmend schwierig ist, pädagogisches Personal zu finden. Wir sind nahezu ständig auf der Suche nach christlichen Erzieher/ innen. Auf die, seit Anfang Oktober freie, Leitungs­stelle gibt es bisher keine Bewerbung, gleiches gilt für die Kindergartensozialarbeiterstelle, die uns genehmigt wurde.
Als Träger tragen wir Verantwortung für die Kinder, die uns von ihren Eltern anvertraut werden, und ebenso für die Erzieherinnen, die in der "Kinder-Oase" arbeiten und deren Engagement es zu verdanken ist, dass der Betrieb im Kindergarten, trotz aller personeller Engpässe, immer noch so reibungslos läuft.
Im Kirchenvorstand sind wir in den zurückliegenden Monaten zu der Erkenntnis gekommen, dass wir als ein Gremium von Laien dieser Verantwortung nicht mehr gerecht werden können und deshalb haben wir beschlossen, für den Kindergarten einen Trägerwechsel in die Trägerschaft der Stadt anzustreben, der zum 1. Juli 2020 vollzogen wird. Von Seiten der Stadt wird uns viel Unterstützung zuteil, so dass wir hoffen, dass der Wechsel in guter Weise gelingt und über einen Kooperationsvertrag eine weitere, wenn auch veränderte, Zusammenarbeit möglich ist.
Das christliche Konzept kann, solange es Erzieherinnen gibt, die dieses Konzept mittragen und bereit sind zu vermitteln, weiterhin Konzept des Kindergartens bleiben.
Für unsere technischen Mitarbeiter Frau Menzel und Herr Sprunk, die sowohl in unserer Gemeinde als auch im Kindergarten arbeiten, sind wir sehr bemüht, Lösungen zu finden, um den Wegfall der Anstellungsprozente zu kompensieren.
Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber angesichts der Verantwortung, die wir hier in besonderer Weise tragen, ist es für uns als Kirchenvorstand nach einem langen Prozess des Abwägens die einzig mögliche Entscheidung.
Im Gottesdienst am 5. Juli verabschieden wir die Erzieherinnen und die technische Mitarbeiterin aus ihrem Dienst in unserer und für unsere Gemeinde, für den wir sehr dankbar sind. Für die berufliche und auch die persönliche Zukunft wünschen wir Gottes Segen und Geleit.

Am 30. Juni 2020 endet Frau Kühnes Arbeitsverhältnis in unserer Gemeinde. Sie war zehn Jahre in unserer Verwaltung tätig. Für diesen Dienst, der eine große Vielfalt an Aufgaben beinhaltet, danken wir Frau Kühne sehr herzlich und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute, Gottes Segen und Freude an der neuen Arbeit.
Die frei werdenden Stellenanteile übernimmt Frau Doreen Pertuch-Gläß, die seit Oktober 2017 in unserer Friedhofs­verwaltung arbeitet und in dieser Zeit ­bereits Frau Kühnes Urlaubsvertretung über­ nommen hat. Dafür sind wir sehr dankbar und wünschen Frau Pertuch-Gläß ­Freude und Kraft für das größere Aufgabegebiet und Gottes Segen.
Die nächsten Sitzungen des Kirchen­ vorstandes finden am Dienstag, den 16. Juni, und am Mittwoch, den 15. Juli, statt. Bitte begleiten Sie alle Arbeit, die in unserer Gemeinde geschieht, weiterhin im Gebet.

Ihre Anett Richter

Abgesagt ...

In diesem Jahr können viele geplante Veranstaltungen leider nicht oder zumindest nicht in der geplanten Form stattfinden.

Als Kirchgemeinde müssen wir in diesem Jahr leider verzichten auf:

  • den Gemeindewandertag
  • den Gartengottesdienst in der Kleingartensparte
  • das Gemeindefest
  • die Kinderrüstzeit
  • die Gemeinderüstzeit

Die beiden Rüstzeiten absagen zu müssen, bedauern wir ganz besonders, da diese ein wichtiger und besonderer Höhepunkt im Jahresplan unserer Gemeinde sind. Angesichts der Unsicherheit, was im Herbst unter welchen Bedingungen möglich sein wird und was nicht möglich sein kann, haben wir als Kirchenvorstand diese Entscheidung aber doch getroffen und hoffen sehr, dass im Jahr 2021 wieder beide Rüstzeiten stattfinden können.

Information zur Kirchenvorstandswahl 2020

Liebe Gemeinde, in diesem Jahr ist es wieder soweit: Ein neuer Kirchenvorstand ist zu wählen. Wie dies abläuft und was zu beachten ist, erfahren Sie hier:

  • Der neue Kirchenvorstand wird am 20.09.2020 gewählt. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann bis 15.09.2020 Briefwahl beantragen.
  • Zu wählen sind 7 Mitglieder für den neuen Kirchenvorstand. Der neu gewählte Vorstand wird 3 weitere Mitglieder dazu berufen und am 29.11.2020 in sein Amt eingeführt.
  • Wahlberechtigt sind alle in die Wählerliste eingetragenen Gemeindeglieder, die am Tag der Wahl das 14. Lebensjahr vollendet haben und durch Taufe und/ oder Konfirmation das Wahlrecht nach kirchlicher Ordnung besitzen.
  • Für die Wahl werden noch Kandidatinnen und Kandidaten gesucht. Nehmen auch Sie Verantwortung für unsere Gemeinde wahr und lassen sich als Kandidat aufstellen, oder sprechen Sie bitte geeignete Gemeindeglieder aus Ihrem Umfeld an. Gewählt werden kann, wer 18 Jahre alt, konfirmiert und Mitglied unserer Gemeinde ist.
  • Das Aufstellen der Kandidatenliste erfolgt bis 09.08.2020. Die Kandidaten stellen sich in einer Gemeindeveranstaltung (voraussichtlich am 06.09.2020) vor.
  • Die Wählerliste kann zur Überprüfung der persönlichen Daten in der Zeit vom 30.06.-14.07.2020 während der Öffnungszeiten der Kanzlei zu folgenden Zeiten eingesehen werden: Dienstag und Donnerstag jeweils von 9.00 - 11.00 Uhr, Donnerstag, der 02.07., 14.00 - 17.00 Uhr, Donnerstag, der 09.07., 14.00 - 16.00 Uhr. Hinweise und Einsprüche sind bis 23.08.2020 möglich.
  • Das Wahlergebnis wird am 27.09.2020 bekannt gegeben. Bis 04.10.2020 kann dagegen Einspruch erhoben werden.

Der Kirchenvorstand hat für die Wahrnehmung der Aufgaben zur Vorbereitung und Durchführung der Wahl einen ­Wahlausschuss einberufen. Dem Ausschuss gehören Prof. Leif Goldhahn, Martin Richter und Christian Richter an. Fragen rund um die Wahl können Sie an den Kirchenvorstand oder den Wahlausschuss über die Kanzlei richten (0371/54862; kg.chemnitz_gablenz@evlks.de).

Auslegung der Wählerliste

Damit im September die Wahl eines ­neuen Kirchenvorstandes möglich ist, liegen die Wählerlisten aller ­Wahlberechtigten im Zeitraum vom 30. Juni bis 14. Juli 2020 im ­Pfarramt aus. Damit ist Ihnen die Möglichkeit gegeben zu überprüfen ob der Eintrag zu Ihrer Person stimmt oder Sie auf der ­Wählerliste stehen. Einspruch wegen Vollständigkeit oder Richtigkeit der Eintragungen in die Wählerliste sind bis zum 16. August 2020 schriftlich an den Wahlausschuss über das Pfarramt einzureichen.

C. Scharschmidt

Urlaubsvertretungen

Die Kanzlei ist vom 16. Juli bis 9. August 2020 geschlossen.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Pfarramt der St.-Petri-Schloßkirchgemeinde Chemnitz, Tel.: 0371/36955-0.

Pfarrerin Claudia Scharschmidt hat vom 27. Juli bis 16. August 2020 Urlaub.
Die Vertretung haben übernommen:
27.07.-07.08.2020 Pfrn. Gabriele Führer, Tel. 0371 36955-0.
11.08.-14.08.2020 Pfrn. Magdalena Herbst, Tel. 0371/35600217.

Flügel und Klavier abzugeben

Mit Blick auf die Sanierungsmaßnahmen unseres Gemeindehauses wurde entschieden, sowohl den Flügel als auch das Klavier abzugeben. Wer Interesse hat, diese Instrumente gegen eine Spende zu übernehmen, melde sich bitte bei Sebastian Schilling unter der Rufnummer 0177/8487335 oder sebastianschilling@gmx.net.

Neues vom Blumengeschäft

Auf Grund der aktuellen Situation mussten auch wir das Blumengeschäft auf dem St. Andreas Friedhof vom 20. März 2020 für vier Wochen geschlossen halten. Unser Standort auf dem Friedhofsgelände ermöglichte uns jedoch, unter Einhaltung aller Vorschriften, vor dem Laden eine Kasse des Vertrauens einzurichten. Diese Art des Verkaufes wurde von unseren Kunden rege genutzt und half uns ein Stück weit über die einnahmeschwache Zeit. Für die Unterstützung und die Ehrlichkeit unserer Kunden möchten wir uns hier ganz herzlich bedanken. Seit 20. April 2020 sind wir - zwar vermummt und stets ordentlich desinfiziert - wieder mit dem vollen Sortiment da. Wie gewohnt, bieten wir Ihnen Pflanzen aus einheimischer Produktion und eine große Auswahl von Schnittblumen an. Für eine bessere Planung freuen wir uns über Vorbestellungen.

Ihre Mädels vom Blumengeschäft
St. Andreas Friedhof

Die TelefonSeelsorge der Stadtmission Chemnitz

Seit mehr als 60 Jahren gibt es in Deutschland die TelefonSeelsorge. Gegründet wurde die Einrichtung vor allem im Bemühen um Suizidprävention und im Wissen darum, dass jedes Leben wertvoll ist. Jeder Mensch ist es wert, mit seinen Sorgen und Ängsten gehört zu werden. Heute sind deutschlandweit mehr als 7.000 ehrenamtlich Mitarbeitende in 105 Stellen tätig, um in den einzelnen Regionen einen 24-Stunden- Dienst zu sichern. Banner Telefonseelsorge Die TelefonSeelsorge arbeitet dabei nach einheitlichen Grundsätzen: sie ist Tag und Nacht erreichbar, die Mitarbeitenden verpflichten sich zur Verschwiegenheit, jeder Anrufende darf anonym bleiben, die Anrufe sind kostenfrei. Längst geht es in den Gesprächen nicht mehr nur um Suizid - die ganze Bandbreite menschlicher Problemlagen ist am Telefon Thema. Einsamkeit, Streit in der Familie, Krankheit, Stress, berufliche Schwierigkeiten, Unzufriedenheit mit dem Zustand der Gesellschaft oder tiefe Verzweiflung, all das kommt in den Gesprächen vor.
TelefonSeelsorge bietet einen geschützten Raum, um sich all dies "von der Seele reden zu können". Und so tun sich nicht selten Wege auf, wo vorher alles ausweglos schien.
Um solche Gespräche gut führen zu können, werden die ehrenamtlich Mitarbeitenden sorgfältig ausgebildet. Denn hilfreiches Zuhören kann man lernen! Und dabei lernt man, ganz nebenbei, auch viel über sich selbst.
Die Telefon- Seelsorge Chemnitz arbeitet unter dem Dach der Stadtmission Chemnitz e.V. - und das bereits seit 20 Jahren. Ein Ausbildungskurs für Südwestsachsen (Chemnitz, Vogtland, Zwickau) wird Anfang November starten. Es gibt keine beruflichen Voraussetzungen für die Mitarbeit. Wichtig sind jedoch die Fähigkeit, sich auf Neues einzulassen, mitfühlendes Interesse an fremden Lebensgeschichten und die Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten.
Das Team der TelefonSeelsorger/innen in Chemnitz braucht dringend Verstärkung! Wenn Sie sich von der Aufgabe angesprochen fühlen, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter 0371-4046434 oder auf Ihre Mail ts@stadtmission-chemnitz.de.

Iris Ciesielski
Leiterin TelefonSeelsorge Chemnitz

Geburtstagsbesuche bei Menschen ab 70 Jahren

Der Besuchsdienst der St.-Andreas-Kirchgemeinde sucht Gemeindeglieder, die Freude und Lust haben, Geburtstagsbesuche bei Menschen ab 70 Jahren zu machen. Besuche sind eine schöne Gelegenheit, bei der wir uns als Gemeindemitglieder gegenseitig näher kennen lernen und begegnen. Immer wieder entstehen dabei Gespräche und Kontakte, bei denen Menschen das Leben teilen, über sich und die Gemeinde und öfters auch über den Glauben ins Gespräch kommen. Dabei ist ein besonderer Schatz in unserer Gemeinde, dass diese Besuche nicht nur von der hauptamtlichen Pfarrerin und dem Pfarrer gemacht werden, sondern dass wir dies als Gemeinde miteinander tun.
Und so könnte eine Mitarbeit für Sie aussehen: Der Besuchsdienst trifft sich aller zwei Monate am Nachmittag. Dabei wird ausgemacht, wer welchen Besuch übernehmen kann. Wichtig ist uns dabei: jede(r) macht so viele Besuche, wie er oder sie sich selbst zutraut und wie viele man machen möchte. Sie können sich dabei völlig frei fühlen.
Es gibt auch kleine Geschenke zu überbringen. Es bedarf für die Besuchsdienstmitarbeit keiner besonderen Voraussetzung. Jede oder jeder ist herzlich willkommen, der sich gerne in diese wichtige Arbeit mit einbringen möchte.
Wer Interesse an dieser Gemeindearbeit hat, darf sich gerne bei Pfarrerin Scharschmidt oder im Pfarramt melden. Und wer aufgrund von Krankheit o.ä. einen Besuch wünscht, kann sich gern im Pfarramt oder bei einem Pfarrer melden. Die Kontakte finden Sie auf der letzten Seite.

NEU: Der Newsletter unserer Kirchgemeinde

In Ergänzung zu unserem Andreas-Boten führen wir den Newsletter der St.-Andreas- Kirchgemeinde ein.
Unsere Zeit ist schnelllebig geworden. Kurzfristig können sich Gemeindeveranstaltungen ändern, neue Veranstaltungen hinzukommen oder aber auch Ergänzungen bzw. Korrekturen zu den im Andreas-Boten bekanntgegebenen Veranstaltungen erforderlich werden.
Um immer auf dem Laufenden zu sein, können Sie sich ab sofort auf dieser Homepage über den Menüpunkt "Newsletter" für den Newsletter mit Ihrer E-Mail Adresse anmelden. Sie erhalten dann eine Mail mit der Bitte, Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen. Nach Ihrer Bestätigung ist die Anmeldung abgeschlossen und Sie erhalten den Newsletter mit den aktuellsten Informationen aus unserer Gemeinde. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter auf unserer Homepage auch wieder abmelden.
Viel Freude beim Lesen des Newsletters.

Ihr Kirchenvorstand

Mithelfer gesucht

Es ist schön und für uns alle wohl auch selbstverständlich, dass unsere Kirche an jedem Sonntag, wenn wir zum Gottesdienst kommen, für diesen bereits vorbereitet ist: Die Türen sind geöffnet, die Kerzen auf dem Altar brennen, die Abendmahlsgeräte stehen auf dem Altar bereit.
Es ist ebenso schön und für uns alle wohl genauso selbstverständlich, dass wir an jedem Sonntag, wenn wir zum Gottesdienst kommen, am Eingang freundlich begrüßt werden und uns ein Gesangbuch und, wenn noch vorhanden, auch ein Kissen in die Hand gegeben wird.
Dass es Gemeindeglieder gibt, die den Kirchendienst und auch den Begrüßungsdienst regelmäßig übernehmen und so jedem, der die Kirche betritt, vermitteln, dass er willkommen ist, ist wichtig und wertvoll.
Für diesen beiden Dienste suchen wir weitere Gemeindeglieder, die sich hier ein Mittun vorstellen können. Es gibt für beide Dienste eine Vorbereitung, bei der die einzelnen Aufgaben und Abläufe erklärt und besprochen werden. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, die ersten Male mit jemandem, der den Kirchen- oder Begrüßungsdienst schon häufiger übernommen hat, mitzumachen.
Mit Rückfragen oder, was noch schöner wäre, Ihrem Interesse an diesem Dienst, wenden Sie sich bitte an Pfarrer Beulich.

Kindergottesdienst

Liebe Gemeinde,
regelmäßig findet parallel zum Gottesdienst ein Kindergottesdienst statt.
Wir Mitarbeiter vom Kigo-Team freuen uns, dass immer wieder Familien den Gottesdienst besuchen. Unser Team besteht derzeit aus fünf Leuten und wir könnten gut Verstärkung gebrauchen.
Wer Lust hat, unsere Gemeindekinder und auch mal Gäste etwa eine halbe Stunde im Pfarrhaus zu betreuen, kann sich gern bei Sylke Kögel melden.
Für jeden Sonntag gibt es ausgearbeitetes Material zu unterschiedlichen christlichen Themen. Jeder ist etwa alle zwei Monate mal an der Reihe.
Übrigens sind unsere Kinder sehr froh über dieses Angebot und freuen sich über Lieder, Geschichten, eine kleine Bastelei oder Spiele immer wieder neu.
Der Kindergottesdienst findet nach dem gemeinsamen Gottesdienstbeginn in der Kirche in unserem Gemeindehaus statt.
Also - wenn ihr interessiert seid oder auch noch Rückfragen beispielsweise zum Ablauf und der inhaltlichen Gestaltung habt, dann meldet euch bitte telefonisch oder per Mail bei Sylke Kögel. Danke.

Sylke Kögel

Fahrdienst - Wer kann helfen?

Um unser neues Schwesterkirchverhältnis mit Leben zu füllen, wird es im Verlauf des Kirchenjahres immer wieder Sonntage geben, an denen wir in einer der Gemeinden gemeinsam Gottesdienst feiern. Wenn Sie für einen solchen Sonntag, an dem in unserer Kirche kein Gottesdienst stattfindet, einen Fahrdienst benötigen, melden Sie sich bitte bei Frau Pertuch-Gläß im Pfarramt. Diese Bitte richtet sich in gleicher Weise an alle Autofahrer, die bereit sind, an einem dieser Sonntagen den Fahrdienst für diese Gemeindeglieder zu übernehmen. Bitte melden auch Sie sich bei Frau Pertuch-Gläß im Pfarramt. Es wäre schön, wenn es auf diesem Weg gelänge, allen Gemeindegliedern die Teilnahme an den gemeinsamen Gottesdiensten zu ermöglichen. Vielen Dank!

Verteiler für den Andreas-Boten gesucht

Das Austragen der Andreas- Boten gehört in unserer Gemeinde wohl zu den Diensten, die man erst dann sehr bewusst wahrnimmt, wenn es plötzlich nicht mehr reibungslos funktioniert. Durch das Ausscheiden von Austrägerinnen sind derzeit zwei Touren vakant, für die wir dringend Gemeindeglieder suchen, die diesen Dienst übernehmen.
Bei den Touren handelt es sich um die Region Clausstraße/Heimgarten/Geibelstraße. Da unser Andreas-Bote aller zwei Monate erscheint, liegen die Boten immer Ende der Monate Januar, März, Mai, Juli, September und November zum Austragen in der Kanzlei bereit.
Wenn Sie eine der Touren übernehmen könnten oder noch Rückfragen zu diesem Dienst haben, wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Scharschmidt, Frau Anett Richter oder an Frau Pertuch-Gläß im Pfarramt.

Besuchsdienst

Unsere Gemeindearbeit wäre ohne den Besuchsdienst nicht zu denken. Er ist eine wichtige Brücke in unsere Gemeinde hinein. Zu Geburtstagen werden Gemeindeglieder die 70, 75, 80, 85 und älter sind, besucht. Knapp 500 Besuche sind das in jedem Jahr, die von Ehrenamtlichen übernommen werden. Wir suchen für unseren Besuchsdienst neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir treffen uns zum Austausch und zur Planung alle zwei Monate. Dabei kann jede und jeder entscheiden, wie viele Besuche sie bzw. er übernimmt. Haben Sie Interesse hier mitzuarbeiten, dann melden Sie sich bei Pfarrerin Scharschmidt oder Frau Anett Richter.

Miteinander essen, das kann schön sein ...

"Wenn nach dem Gottesdienst ein Kirchencafé stattfindet,
dann ist das schön ..."
Können Sie sich diesem Satzanfang so anschließen? Wenn ja, dann würden wir uns freuen, wenn Sie für die folgende Bitte ein offenes Ohr haben: Kaffeetassen Für das Jahr 2020 suchen wir Personen- oder auch Gemeindegruppen, die bereit sind, die Verantwortung für ein Kirchencafé zu übernehmen.
Das bedeutet: sich darum zu kümmern, dass es etwas zu essen und zu trinken gibt, das Kirchencafé vor dem Gottesdienst vorzubereiten und nach dem Kirchencafé wieder aufzuräumen. Es wäre schön, wenn einmal im Monat ein Kirchencafé stattfinden könnte, aber dazu benötigen wir mehr Gruppen, die diese Aufgabe gern mit übernehmen.
Mit Rückfragen können Sie sich jederzeit an Anett Richter und Pfarrerin Scharschmidt wenden.

Mitarbeiter für Diakonischen Gottesdienst

Wir suchen eine oder auch mehrere Personen, die für die Organisation der Besuche nach den Diakonischen Gottesdiensten die Verantwortung übernehmen.
Diese Gottesdienste finden dreimal im Jahr statt - am Sonntag nach Ostern, am Sonntag nach Erntedank und am 2. Advent. Im Anschluss daran werden Gemeindeglieder besucht, die nicht mehr zum Gottesdienst kommen können.
Zu tun ist folgendes:

  • Adressen der zu Besuchenden heraussuchen (in Zusammenarbeit mit der Kanzlei) und entsprechende Adresszettel vorbereiten
  • Vorbereiten kleiner Geschenke einschließlich eines kleinen schriftlichen Grußes der Gemeinde
  • Vor dem Diakonischen Gottesdienst einen Tisch mit Adressen und Geschenken im Vorraum der Kirche vorbereiten
  • Die Geschenke mit den Adressen vor und nach dem Gottesdienst an Gottesdienstbesucher verteilen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich angesprochen fühlen oder aber jemanden wissen, den Sie für diese Aufgabe gewinnen können, damit dieser wichtige Besuchsdienst weiterhin Teil unseres Gemeindelebens sein kann. Bitte melden Sie sich in dem Fall bei Pfarrerin Scharschmidt oder Anett Richter.

Kirchnerdienste für die Gottesdienste

Für die Gottesdienste in unserer Gemeinde suchen wir Unterstützung beim Kirchnerdienst. Auch für den Lektorendienst, bei der Austeilung des Abendmahls und beim Begrüßungsdienst ist Gelegenheit sich in die Gemeindearbeit einzubringen. Der Gottesdienst lebt durch die Beteiligung der Gemeinde. Am Ausgang der Kirche liegt eine Liste für die einzelnen Dienste aus. Wer diese bisher noch nicht gemacht hat, kann sich gern an Herrn Sprunk und Pfarrer Beulich wenden. Es wäre schön, wenn wir diese Aufgaben auf viele Schultern verteilen könnten.